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Gelassenheit 2.0

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass die Zeit nur so an euch vorbeirauscht? Dass der Alltag so hektisch ist, dass euch kaum Zeit bleibt, mal Pause zu machen, tief Luft zu holen und bei euch anzukommen? Immer auf Gas geben eingestellt?

Ich kenne das zu gut und beschloss, daran etwas zu ändern. Also überlegte ich mir Möglichkeiten, die ich in den Alltag einbauen konnte und die mir gut taten. Ich habe angefangen, mir selber immer wieder vor Augen zu halten, dass ich bewusster auf meine Rückzugsinseln inmitten des Alltags achten muss.

Einige dieser Strategien möchte ich nun gern mit Dir teilen. Sie sind die idealen Tools, mal den „Pausenknopf“ zu drücken und sich entspannt zurückzulehnen.

  1. Erlaube Dir, gelassenen in den Tag zu starten 

Zunächst mal ist es am wichtigsten, dir selber keinen Druck zu machen. Dass jeder Tag entspannt starten MUSS zum Beispiel. Es ist nur menschlich und natürlich, dass wir mal schlecht schlafen oder nicht so toll drauf sind. Ich versuche dann, es so anzunehmen, wie sie ist und dabei so gelassen wie möglich zu bleiben. Erst einmal tief durchatmen, dann ins Bad gehen und versuchen, mich liebevoll im Spiegel zu begrüßen, ohne gleich wieder schlechte Laune zu bekommen. So schwer das manchmal ist. Dann mache ich mir ganz in Ruhe einen Kaffee oder meinen Lieblingstee und ein „Good Mood Food“, z. B. ein leckeres Müsli mit Früchten oder wenn’s denn sein muss herzhaft und kalorienreich.  Ich setze mich an den Küchentisch und mache mir mal eine To-Do-Liste „der anderen Art“  und zwar mit den Dingen, die zuallererst mir Spaß machen und dann das Nötige, was halt getan werden muss. Was ich schaffe, schaffe ich, was nicht, muss eben warten. So fangen meine Tage viel gelassener an. Und mit der Einstellung, dass ich über den Dingen stehe und sie mich nicht kontrollieren oder in der Hand haben, gelingt der entspannte Start meistens ganz gut.

  1. Gönne Dir Zeit nur für Dich

Um an den vorigen Punkt anzuknüpfen, so darf nicht vergessen werden, dass man zwischen Job, Familie, Freunden und anderen „Co-Workern“ seines Lebens, bewusst eine Zeit für sich selbst nehmen sollte.

Ich weiß, man hat praktisch nie das Gefühl, ein wenig Zeit für sich selber übrig zu haben. Aber Zeit hat man erst, wenn man sie sich nimmt und zwar für  die Dinge, die einem  gut tun. Für die abendliche Schmuserunde mit der Katze oder ein Bad mit einem guten Buch, so vieles zeigt sich, wenn man es sich nur erlaubt.

  1. Wie sieht Dein Pausen-Konto aus?

Egal,  was noch auf deiner To-Do-Liste steht und wieviel noch zu erledigen sein muss, mache konsequent jeden Tag wenigstens eine kurze Pause. Genieße zum Beispiel die ruhigen Minuten beim Essen und denke dabei nicht an die Arbeit, den Geschirrberg oder den nächsten Einkauf.

  1. Internet –Detox

Das Internet und ich – wir lieben uns. Unzählige Stunden sind wir vereint, denn es gibt einfach so viel Spannendes zu entdecken im Netz. Wenn ich mich allerdings gar nicht mehr auf den Augenblick fokussiere, auf die Menschen um mich herum und auch mich selbst verliere, dann spüre ich, dass das nicht gut für mich sein kann. Deswegen habe ich seit einiger Zeit feste Offline-Zeiten, an die ich mich strikt halte und mich nur auf das hier und jetzt konzentriere. Und siehe da, es tut gut.

Überall ist von Detox die Rede, ja dieses Wort ist beinahe heilig. Doch wie steht es mit dem alltäglichen Internet-Detox? Kann der Laptop und/oder das Handy tatsächlich mal offline geschickt werden? 

Nach einer ersten Zeit des komischen, ungewohnten Gefühls mit dem Namen Freiheit, erleben Sie erst wieder, wie schön es sein kann, die wertvolle Zeit mit seinen Lieben zu verbringen. Ein Gespräch, ein Zuhören, ein füreinander da sein, kann unmöglich von einer App übertroffen werden.

Gemeinsame oder auch eigene Auszeiten, sei es beim Essen, beim Lesen, beim Chillen auf der Couch, es wird ein längst vergessen geglaubtes Gefühl hochkommen: RUHE.

Natürlich kann man nach einer sich geplanten Zeit X das geliebte Gerät wieder greifen und freudig Apps & Co. frönen, doch wird sich nach und nach das Gefühl zeigen, wann es wieder gut ist und das im doppelten Sinne.

Also bereit zum „Herunterfahren“?

  1. Bewegung in der Natur

Nicht jeder mag sich als Naturliebhaber bezeichnen.  Aber die Natur ist etwas Essentielles und ich kenne keinen, der nach einem Spaziergang durch einen sonnendurchfluteten Wald, eine blühende Wiese oder einem Blick auf einen herrlichen See hinterher nicht glücklich gewesen wäre. Die Natur ist unser ursprünglicher Lebensraum und wir sind im Inneren tief mit ihr verbunden. Dieses befreiende Gefühl bekommen wir geschenkt. Wir müssen uns für einen Spaziergang nicht registrieren, zu einer Mitgliedschaft anmelden und gar eine App installieren. Nein, alles ist schon da und darf von uns genossen werden. Ist das nicht wunderbar?  Wir bekommen wieder Energie und können alten Ballast hinter uns lassen.

Also, Schuhe an, Jacke greifen und los geht’s.

  1. Es darf auch mal unverplant sein

Wie oft verplanen wir unsere wertvolle Freizeit mit Besuchen, Festen, Ausflügen oder ähnlichem?  Dies mag zwar Spaß bringen, aber dennoch oftmals begleitet von Stress. Sollten wir es nicht einfach mal wagen, nichts zu planen? Rein gar nichts? Wie würde sich so ein Wochenende anfühlen? Es wäre ein Sich-Treiben-Lassen ohne jeglichen Zeitdruck und ein Balsam für unsere Seele. Einfach mal im Bett bleiben, ein Buch verschlingen oder die Lieblingsserie schauen.  Natürlich auch mit einem reichlich ausgestatteten Tablett mit sämtlichen Lieblings-Goodies, die es so braucht für einige Wohlfühlstunden.

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