Auszeit ist Selbstliebe

Kennst Du das? Schnell – Schneller – Alltag?  Rund um die Uhr sind wir gefordert,  unsere Aufmerksamkeit richtet sich ständig neu aus und unser Geist kommt einfach nicht mehr zur Ruhe. Schnell sind wir dann genervt, ausgebrannt und stolpern ständig über unsere Grenzen. Sich eine kleine Auszeit zu erlauben, hat viel mit Selbstliebe zu tun, die wir uns täglich wert sein sollten.

Alltag raus – Ruhe rein

Unser geliebtes und heiß ersehntes Wochenende sollte zu unserem seelischen Stützpunkt werden.  Auf To-do-Listen verzichten, nicht die Wohnung putzen, nicht die nächste Woche planen, einfach nur im kuscheligen Pyjama mit dem Tag fließen. Endlich eines der vielen Bücher lesen, die wir noch unbeachtet im Bücherregal stehen haben. In Ruhe Tee trinken, ohne hektisch den Frühstückstisch abzuräumen. Durchaus den Augen auch mal Ruhe von bewegten Bildern gönnen.  Stille einkehren lassen. Vielleicht auch mit einem schönen Bad. Türe zum Badezimmer abschließen und kurz in die eigene (Traum-)Welt eintauchen.  Zumindest soweit es möglich ist, denn ich weiß, dass viele von uns auch Kinder haben. Da ist jede Minute der Ruhe aber erst recht kostbar. Gönne Dir diese Pausen ohne schlechtes Gewissen und Du und Dein Umfeld wird mit Freude feststellen, wie gelassener und entspannter Du geworden bist.

„Weh-lan“

Haben wir uns schon mal gefragt, ob das liebe alltägliche WLAN uns tatsächlich gar nicht so ein lieber Freund ist? Kann es sein, dass dauerhafte Nutzung von Laptop, Smartphone und Co. unseren Nerven, unseren Augen und den ganzen Organismus belasten, ja wirklich weh tun?

Würde es uns nicht einmal besser gehen, unsere lieben technischen Freunde auszuschalten und mal nicht durch die heitere Instagram Welt zu spazieren? Muss man ständig erreichbar sein? Wer sagt das? Es tut so gut, bewusst Abstand von dieser schnellen, blinkenden, stets verfügbaren und verführerischen Online-Welt zu nehmen, sich mal selbst in Ruhe zu lassen. Nur Stille kann uns dabei helfen, genau hinzuschauen. Dem Herzen wieder Raum zu gewähren. Der inneren Stimme zuzuhören. Was nährt uns eigentlich wirklich? Sicher keine stundenlangen Serien am Stück, wenn wir ehrlich sind. Es ist eine Flucht. Flucht vor uns selbst.

Wäre es nicht viel spannender, mal in seine eigene Online-Welt abzutauchen? Gemeint ist damit der eigene Geist, die eigenen Ideen, Wünsche, Gedanken, Vorstellungen – es schlummert eine unvorstellbare innere Datenbank in Dir. Du kannst dort immer „online“ sein, es kostet Dich nichts, lediglich Deine wertvolle Zeit, die Du Dir für Deinen inneren „Download“ geben solltest.

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